Seychellenurlaub.de
Seitenweise Infos fuer
Urlauber und Segler
Sandstränden,
pulverfein und gleissend weiss, exotisch verwunschene Regenwaldvegetation,
einmalige Granitformationen und Landschildkroeten fast hinter
jeder Palme. -->
Bildergallerie
Dem paradiesischem damit nicht genug geht das Ganze in bunter
Pracht unter Wasser und in der Luft weiter. Ein mehr als reich
beschenktes Paradies, die Seychellen.
Nicht nur
alles das Wunderbare ist optimal, nein auch die Schattenseiten
fehlen! Gibt es doch auf den Seychellen keine Malaria und
keine giftigen Tiere. Einzig Prophylaxe gegen Stechmücken
(Moskitonetze und Dschungeloel) sowie Prophylaxe gegen Sonnenbrand
(Sonnenmilch mit Schutzfaktor 50!!! bzw. Sunblocker) sind
ueberaus wichtig.
Wer
moechte kann sich folgenden kleinen Film anschauen ;-) oder
einfach auf der Webpage weiterlesen:
Zur Auswahl
stehen je nach Geldbeutel die Inseln Mahe, Silhouette, North-Island,
Bird-Island, Denis Island, Aride, Curieuse, Praslin, La Digue
und last not least Fregate, um nur die groessten der "Innerislands"
zu nennen.
Mahe, Praslin
und La Digue lassen sich -in der Reihenfolge- relativ preisguenstig
gestalten alle anderen Inseln bedeuten einen erheblich Kostensprung
;-) .
Das Klima ist tropisch, Luft und See haben
ca 29°C, Luftfeuchte bis zu 90 %. Auf dem Wasser ist es
immer angenehm während eine Wanderung durch den Tropenwald
-wer haette es gedacht- schon recht tropisch ist. Die "Phasen"
im Wasser sind einfach nur traumhaft.
Man fliegt mit Airseychelles.com oder
z.b mit AirFrance und Condor etwa am Freitagabend los und
kommt am Samstagmorgen an (ca. 9 Stunden Flug). Alternativ
kann man auch mit Imirates fliegen oder mit Qatar. Fluege
gehen fast taeglich.
Fuer den Transfer zum Yachthafen\Hotel
empfiehlt sich bei Gruppen ein Kleinbus der weniger kostet
als ensprechend viele Taxen.
Wichtig für
Segler: Die Sonne startet ihre Dienste um 06:50
um dann um 18:50 wieder hinter den Palmen zu versinken. Wegen
der Riffe darf nicht nach Sonnenuntergang gesegelt werden!
Der Tiedenhub von maximal 1,3 Meter sollte in Flachwasserbereichen
nicht ausser acht gelassen werden. Ebbe und Flut wechseln
sich 2 mal am Tag ab und das im Rhythmus von 6 Stunden. Ein
Gezeitenkalender ist normal an Bord. Wenn man sich nicht sicher
ist -und dem Tiefenmesser nicht traut- ein Handlot ist schnell
mit etwas Leine gebaut. (Reimt sich ;-) Besonders waerend
der Springzeit d.h. bei Voll- oder Neumond kann die Brandung
extrem sein. Immer ist aeusserste Vorsicht geboten wenn man
mit dem Dingi anlanden moechte. Wir haben in der Flottille
bisher erst einmal ein sich ueberschlagendes Dinge gehabt,
kann richtig gefaehrlich werden. Bei uns gingen zum Glueck
nur Brillen verloren.
Je nach Jahreszeit und damit Wind kann -wie ueberall- entweder
die Westseite oder die Ostseite einer Inseln mehr sichere
Buchten bieten. Bei Windstille, Schwachwind und einem guten
Wetterbericht kann aber auch schon mal die "falsche Seite"
moeglich sein. Man verzeihe mir wenn ich das unten bei den
Buchten nicht immer ganz akribisch dazu schreibe. Der Blick
auf die Seekarte und der eigene Verstand ist -so vorhanden
;-) - immer noch der beste Ratgeber fuer die spezifische Situation.
Vorsicht ist immer erste Tugend!
Nicht nur fuer Segler lohnt sich eine "Airtel"
Prepayedkarte mit der sich auch trefflich im Internet surfen
laesst um immer einen aktuellen Wetterbericht zu haben. APN
Zugangspunkt "Airtelgprs.com" eintragen und
schon kann gesurft werden! Die Felder Benutzername und Password
bleiben einfach frei!
Einen wasserdichten Sack
sollte jeder Mitsegler dabei haben und nochmals: Vorsicht
beim Anlanden mit dem Dingi! Bei Brandung koennen sich die
Schlauchboote leicht ueberschlagen, was besonders mit Aussenborder
sehr gefaehrlich ist. Auf dem Bild unten sieht man eine anrollende
Welle bei wenig Wind!
Wichtig für
Angler: Es kann Ciguatera geben! Details zur Ciguatera
unter www.ciguatera.de Man sollte sich vor dem Verzehr auch
vor Ort z.B. bei Fischern ueber diese Fischvergiftung informieren.
Ansonsten beim Schleppfischen -wie fast ueberall- einen Stahlvorlauf
fuer die Koeder nutzen, sonst sind die teuersten Koeder am
schnellsten weg. Falls irgend moeglich sollte man sich eine
einfache Plastikkuehlbox mitgeben lassen.
In Inselnaehe kann es massive Algenteppiche geben die sich
als wahre Koederkiller erweisen wenn sie sich am Haken festsetzen.
Wer ein Mittel kennt um zu verhindert dass die Algen die Schnurr
runterrutschen, bitte unter http://fischen.segelurlaub.de
via Formular Kontakt aufnehmen. Wenn der Tipp funktioniert
spendiere ich nen Wobbler!
Restaurants
und Essen:: Es
gibt Restaurants mit sehr schmackhafter creolische Küche,
Sonntags sind nicht alle Restaurants geoeffnet. Voranmeldung
macht besonders bei Gruppen Sinn, aber auch sonst wenn man
sicher gehen will.
Wein und gewichtigere geistige
Getränke sind auf den Seychellen relativ teuer. Erlaubt
sind bei Einreise 1,5l Wein oder 1 Liter Hochprozentigen sowie
eine Stange Zigaretten. Es soll aber auch schon Crews gelungen
sein den einen oder anderen Liter mehr mitzunehmen! In 2010
waren Müsli, Brot, Nudeln, Kaese und andere Grundnahrungsmittel
etc. etc. ueberallzu bekommen, die Preise entsprachen europaeischen
Niveau. Im Internet gibt es ueberaus viele alte und nicht
mehr aktuelle Informationen. Wenn es Heute Käse ist der
in den Regalen fehlt kann es Morgen Milch sein. Die Regale
sind aber im Normalfall fast ueberfuellt! Einzig Wurst ist
immer rar, glaube ich. Mag ich aber eh nicht 8-)
0,3l Seybrew"
Bier im Supermarkt liegen um die 2,5 EUR. Dafuer ist es immerhin
ganz ordentlich. Gabs nicht mal welches zum selberbrauen ...
bei dem Preis ..., entspricht jedenfalls dem deutschen Reinheitsgebot
ist also kein zeitgeist Zuckerwasser. Die Brauerei ist insgesamt
von einer deutschen Hopfenschmiede aufgebaut worden.
Da man wegen der Temperaturen
(Tagestemperaturen liegen bei ca. 30° C im Schatten, Wassertemperatur:
Sehr gemuetlich) nur wenige Anziehsachen braucht kann man
im Grunde das eine oder andere an Lebensmitteln mitnehmen
wenn man moechte, notwendig ist es nicht.
Windlichter fuer den Abend nicht vergessen weil die Sonne
in Aequatornaehe recht frueh untergeht.
Schwimmen und schnorcheln
ist einfach nur phantastisch und man sollte seine eigene Schnorchelausruestung
dabei haben, einfach weils besser passt.
Speziell von Oktober bis
Dezember -aber auch sonst- kann es zu
Haibegegnungen kommen. Haiunfaelle sind mir keine bekannt
und im Normalfall sind Menschen fuer Haie uninteressant. Dennoch,
ist der Hai groesser als man selbst sollte man das Wasser
verlassen. Handelt es sich um kleine Riffhaie "Riffhuehner"
so sind diese scheu und ungefaehrlich. Tiefes dunkles Wasser
oder gar Baden auf hoher See sollte unbedingt vermieden werden.
Leider wurde der Ruf von Haien durch vollkommen ireale Filme
beschaedigt und viele Haiarten stehen unmittelbar vor der
Ausrottung.
Eine wirkliche Gefahr kann die Stroemung darstellen. Besonders
von April bis Oktober aber auch sonst sollte man immer wachsam
sein.
Robert auf Praslin ist
der Groesste, siehe Bild unten. Was ein Supermarkt bietet
kann er zum selben Preis besorgen und er liefert ans Boot!
Besonders wichtig: Roberts Frau kocht -fuer nur 10 Euro pro
Person- genialen Fisch mit allen erdenklichen Zugaben, und
das besser als in den Restaurants. Robert kann auch guten
suedafrikanischen Rotwein in zwei Liter Flaschen besorgen.
Tel. Robert: 00 248 770267
Da die Automaten Rupien
ausspucken ist man gleich vor Ort mit Bargeld versorgt, angenommen
werden aber auch überall Euro und Dollar. Nach meinem
Eindruck machen Rupies aber am meisten Sinn vor Ort, nur die
Hotels werden grundsaetzlich in Euro oder Dollar bezahlt.
Ein Handy funktioniert theoretisch nahezu ueberall, nicht
jeder Provider hat aber mit allen Providern vor Ort Vertraege.
Aber VORSICHT, sauteuer! Vor Ort gibt es wie beschrieben gegen
Vorlage des Reisepasses Karten von "AIRTEL" mit
denen man GUENSTIG telefonieren und Surfen kann (Ein andere
Provider ging bei mir nicht)! Ein zweites Handy mitzunehmen
oder die Karte gegen eine vor Ort erworbene zu tauschen wird
DRINGEND empfohlen, wenn man nichts zu verschenken hat.
Wasser koennen Segelyachten
nur in der Mahe Eden Marina und auf Praslin bunkern. Da das
Revier von den Distanzen her "uebersichtlich" ist
kann man dort aber auch mal mit einem schoenem Segelschlag
vorbeischauen. Der Stadthafen von Viktoria ist -zumindest
seit die Charteryaten- in Eden liegen eher ungemuetlich, vermutlich
kann man aber auch dort irgendwo Wasser bunkern. Aber warum
wenn Eden so nah ist ;-)
Zwischen Oktober und April
haben wir hauptsaechlich mit Nordwestwinden zu rechnen. Fuer
entspanntes Segeln die schoenere Zeit. Von April bis Oktober
geht es dann mit Suedostwinden etwas sportlicher zu. Juli,
August kann der Seegang sehr ungemuetlich werden. Ab November
bis in den Februar ist mit viel Regen zu rechnen (Infos unseres
Vercharterers vor Ort auf Mahe). Wetter gibt es ueber VHF
oder auf Praslin bei Dreamyacht angeschlagen. Wer eine Airtel
Telefonkarte hat kommt am besten per Internet ans Wetter 8-)
Siehe oben.
Die Details aus diesem
Toernbericht beziehen sich auf Februar Maerz und somit auf
NW und NE Winde. Teils hatten wir nahezu windstille Phasen
und konnten auch fuer die Jahreszeit untypische Buchten nutzen.
Die Inseln
*Mahe*
Restaurants auf Mahe
Sehr zu empfehlen ist das
"Marie Antonette" ****** auf der Strasse von Victorie
nach Beau Vallon, oder das Boathaus in Beau Vallon ******
wenn man Creolisch essen moechte. High end ist das "La
Perle Noire"****** das sich ebenfall am Beau Vallon befindet.
RESERVIEREN! Der Inder im "Coral Strand Hotel" soll
auch super gut sein! Letzteren konnten wir leider nicht testen
in den anderen Restaurants waren wir zum Teil mehrfach. Auf der TODOLISTE sollte
in sachen Livemusik unbedingt das "Pirates Arm"
stehen. Man kann dort auch recht Preiswert und gut essen.
Der Creolische Fisch ist sehr gut! Wer am Fenster sitzt sollte
keine Wertsachen auf den Tisch legen!!!! Der "Yachtclub"
am Stadthafen von Victoria soll frueher toll & preiswert
gewesen sein, irgendwie ist er aber nunmehr nur noch fuer
Mitglieder. Wohl seit die Charteryachten in der Eden Island
Marina liegen?
*Hauptstadt Victoria*
Eine Art Wahrzeichen ist
der silberne Clock Tower, eine Nachbildung des. Uhrturms an
der Londoner Vauxhall Bridge. Das Staechen wirkt verschlafen
charmant mit seinen huebschen Kolonialbauten.
Ueberaus empfehlenswert
ist es den Sir Selwyn Clarke Market zu besuchen. Neben Fruechten
und Gewuerzen gibt es hier unmengen von Fisch. Der Markt schliesst
bereits um 16:00 Uhr
In Victoria sollte man
auch zu Jivan Imports gehen. Der Inhaber Kantilal "Kanti"
Jivan Shah sollte man sich nicht entgehen lassen. Findet sich
auf der Ecke zur Marktstrasse. Das Geschaeft selbst ist eher
unscheinbar.
* Eden Island *
ist eine vollkommen neue
Insel mit einer genialen Infrastruktur fuer Yachties. An der
einen oder anderen Ecke wird noch gebaut, das wesentliche
ist aber fertig. Es gibt zwei Restaurants mit Bar, Sanitaere
Anlagen, eine Tankstelle und halt Charterunternehmen. Links
auf dem Bild unten sieht man die Bruecke zur Marina. Die Ausfahrt
befindet sich auf dem Bild rechts. Man achte auf die Sandbänke
und navigiere mit aeusserster Vorsicht da die Seekarten nicht
immer aktuell sind. So die Yacht einen Kartenplotter hat sind
dessen Karten im Normalfall aktuell!
Als Hafenhandbuch empfehle ich
den hier in Deutschland relativ unbekannten Seychelles
Nautical Pilot (Rechts) der allerdings nur in englischer
Sprache erhaeltlich ist. Bei Sunsail ist dieses Handbucht
auch an Bord, zur Vorbereitung des Toerns in Deutschlandfand
ich es unentbehrlich.
Die Basen von Moorings
und Sunsail etc. befinden sich in der Bildmitte. Die Bassis
von Dreamyacht befindet sich gegenueber der Eden-Island auf
der Maheseite.
Auch Big Game Fishing ist
von Eden aus moeglich.
Sehenswert ist der Morne
Seychelloir Nationalpark.
Eine Besteigung des Copola
Berges ist ein geniales Erlebnis. Nicht nur botanisch eine
Reise wert. Die Aussicht ueber Eden Island und die Inseln
ist toll! Leichte Wanderschuhe sollten aber schon sein! Mit
Badelatschen hat man keine Chance! Man sollte Getränke
mitnehmen.
*Anse Intendance*
- wahnsinnig huebsche Bucht. Kann allerdings riesen Wellen
haben .
In der *Baye Beau Vallon*
koennen Wind und Duenung Ankern unmoeglich machen. Die Riesenbucht
ist eher quirlig als einsam. Den Mittwochsmarkt (ab Sonnenuntergang)
an der Beau Vallon Bucht sollte man nicht verpassen. Bei Musik
und gutem Essen verkaufen Einheimische lokale Produkte und
Souvenirs. Wer keine Fruchtsaefte oder Kokosbier mag kann
sich seine Getränke selbst mitbringen.
Liegen kann man z.B. auch vor Anker am "Bel Ombre"
*Anse Major* - sehr ruhig
und empfehlenswert. Sicheres liegen auch ueber Nacht. Es gibt
einen sehr empfehlenswerten Wanderweg (Anse Major Trail /
Siehe auch Film oben) von "Bel Ombre"
zur Anse Major. Nicht nur zum wandern, es laesst sich -einmal
angekommen- auch sehr schoen schnorcheln. Auf dem Weg gibt
es sogar einen Geocache. Details zum Thema Geocaching unter
http://www.geosailing.de
*Anse Aux Poules Bleues*
Nachtankern, gutes creolisches Restaurant "La Sirene"
*Baie Ternay - Mooringbojen*
Tuerkieses Wasser, Granitsteine, Palmen und weisser Sand,
eine gute Mischung. Schnorcheln empfohlen. Keine Taverne.
Besser fuer die Nacht liegt
man in
*Porte Launay* *******
- Mooringtonne oder auf Sand (4-6 Meter) ankern. Sehr gut
geschuetzt. Keine Taverne, keine Versorgung. Schnorcheln an
den Westfelsen an sehr schoenem intaktem Riff. Sogar kleine
Riffhaie tummeln sich hier. Sowohl die West- als auch die
Ostseite eignen sich zum Ankern. Im Westen jedoch auf das
Riff achten und im Osten auf das Riff und den Tiefenmesser.
Sehr huebscher Sonnenuntergang.
Eine Bucht die fest auf dem Toernplan stehen sollte. Eventuell
mit Gebuehren.
*Ile Thérèse*
suedlich von Port Launey
Im Nordosten gutes Liegen.
Guter Grund. Den Anker nicht auf die Korallen werfen. Es gibt
ein Restaurant hinter den Palmen. Essen ok aber nicht dolle.
Es gibt nur eine enge Passage zum Strand. Es gibt hier Bonitos,
also raus mit der Schleppleine beim auslaufen.
*Anse la mouche* - hier
gibt es Supermärkte und ein Fischdepot. Es gibt ein Restaurant.
*Anse Boileau* (louis)
- Supermaerkte, Bank.
*Anse Soleil* (Unter der
Anse Boileau) Phantastisch ***** Bei NW-Wind nicht zum uebernachten
geeignet.
*Petit Anse* (Unter der
Anse Soleil) - ist ausgesprochen huebsch.
Unterwasser ist es wundevoll bunt obgleich die Korallen nicht
gerade vital anmuten.
*Bai Lazar* - Bei Nordwestwinden
und auch bei Suedost guter Schutz. Sehr sichere Alternative
zur Takamar bei Nordwest. Restaurant vorhanden.
*Anse Takamar Takamaka*
*****
Palmen und weisser Sand.
Falls es Brandung gibt kann diese derart stark sein dass sich
Dingis ueberschlagen. Besser mit Paddel anlanden die Schraube
der Aussenborders macht haessliche Streifen auf sonnengebraeunter
Haut. Es gibt ein ausgezeichnetes Restaurant Batista.
Für die Nacht sollte
man in die "Bay Lazar" verholen.
*Mammelles Felsen (Insel)*
- Schoen fuer einen Zwischenstopp.
*Police Bay* - nett aber
nicht ultimativ.
*Anse Royale* - Schuetzendes
Riff mit enger Einfahrt. Tiefes Wasser in der Einfahrt. Schwer
zu ankern wenn zu viele Yachten in der Bucht sind. Umgebung
nett bis malerisch, gut zum schnorcheln. Kleiner Ort mit Geschaeften
und einer Bank. Bei Nordwestwind absolut sicher fuer die Nacht.
*Insel (Kanal) St. Anne*
Haeufig leichter Schwell
gegen den man liegen sollte. Nur zwei Mooringtonnen auf der
Suedseite der Durchfahrt direkt vor den Riffen -Siehe auch
Moyenne-. Auf der Nordseite des Kanals liegt man bei NW-Wind
besser. Vorsicht bei den Riffen. Wer vor St. Anne ankert sollte
15 Euro PRO PERSON fuer die Ranger bereithalten.
Ideal fuer den letzten
oder ersten Tag. Angeln ist im St. Anne
Nationalpark verboten! Bleibt ein Abendessen im Mont Fleuri.
Nicht gerade billig allerdings mit idylischem Blick auf "Victoria
by night." Die Parkkralle faellt auf 5 Meter vor dem
Hotelanleger Ab 18 Uhr, Tel.: +248 292 000 Wer bleiben will,
es gibt: Private Villen, 29 verfügen über einen
eigenen Pool. ... ab 452 Euro pro Person.
*Moyenne* *****
Auch hier kassieren die
Ranger (Siehe oben)! Es gibt zwei Mooringbojen vor Moyenne
im Norden. Man liegt hier sehr schoen und hoert nachts die
Brandung auf das Riff donnern. Man kann Moyenne besuchen was
aber pro Person zusaetzlich 13 USD "landing fee"
bedeutet. Auf der anderen Seite der Insel findet sich die
"Jolly Roger Bar" Der Wirt hat ein Buch geschrieben
"A Grain of Sand". Bisher konnte ich das Buch nicht
finden.
*Praslin*
Von Mahé nach Praslin
sind es ca. 25sm. Da Nachtfahren nicht erlaubt sind und es
frueh dunkel wird sollte man die Ueberfahrt grosszuegig planen.
*Bai St. Anne* - Bucht
an der Süd-Ost Seite von Praslin. Hier liegt der Hafen
der Insel. Nicht unbedingt huebsch aber gute Versorgungsmoeglichkeiten
in diversen Supermaerkten.
Yachten auf Reede liegen
alle auf der Südseite der Bucht wo es genug Tiefe hat.
Alternativ kann man sich bei "Dream Yachts" fuer
45 EUR inkl. Wasser Strom und Sanitaeres an den Steg legen
oder sich von Robert eine Boje direkt vor den Stegen reichen
lassen, was mit 10 Euro erheblich guenstiger ist. Die 10 Euro
sind dann fuer den komplette Segelurlaub eine Art "Flatrate"
d.h. man kann so oft erneut eine Boje nutzen wie man moechte.
Robert kuemmert sich auch um Eis, Taxis etc.etc. und ist der
"Gute Geist" der Bucht. Im Grunde genommen besorgt
Robert einfach fast alles. Sogar frischen zubereiteten Fisch
oder Garnelen incl. Salaten und Beilagen kann Robert Tel.
00248 770267 liefern. Roberts Frau ist naemlich zufaellig
noch eine sehr gute Koechin. Unbedingt auch nach Mangosalat
fragen und ein Flaeschchen der selbstgemachten Spezielsauce
mitnehme. Sollte dann aber schnell aufgebraucht werden.
Zum Wasserbunkern kann
man an den Kay an der Hafenausfahrt gehen sobald dieser
frei ist. Der Supermarkt ist Quasi mit den Schlauchboot
zu erreichen indem man einfach in Richtung Ort Motort. Vorsicht
in der Durchfahrt zwischen den Felsen kann der Aussborder
auf Unterwasserfelsen aufsetzen! Wir lassen uns immer alles
von Robert bringen aber die Schlauchbootnummer ist grundsaetzlich
auch moeglich. Robert Tel. 00248 770267
**** Vallee de Mai****
Wir machen den Ausflug
ins Vallee de Mai immer von Bai St.
Anne aus!
Im Vallée de Mai
waechst die Coco de Meer von der man einst glaubte sie wuerden
im Meer wachsen. Doch nicht das Meer sondern der Nationalpark
auf Praslin ist die Heimat der Coco de Mer. Der Park ist täglich
von 8 bis 17.30 Uhr geöffnet; Eintritt 15, Euro
oder Dollar ;-)
Zu empfehlen ist -wenn
man sich nicht von Robert bekochen lassen moechte- das Restaurant
"Coco Rouge" Die kreolische Küche ist sehr
gut. Fisch, Scampi, Brotfrucht, Gemuese und vieles mehr gibt
es hier. Es lohnt sich nach dem "Coco Rouge" zufragen,
denn es hat durchgehend eine Spitzenqualitaet. Der Wein ist
toll und man sollte unbedingt den Mangosalat probieren.
Die Leute von Dream Yachts
sind uebrigens sehr nett, allerdings scheint eine gewisses
gegenseitige "Verschnupftheit" zwischen "Sunsail"
und "DreamYachts" zu herschen. Fuer das Anlanden
mit dem Dingi muss man (irgendwo hatte ich das Gegenteil gelesen)
nichts bezahlen, auch wenn man mit einer Sunsailyacht aufschlaegt
und z.B. Roberts Moorings nutzt..
*Anse Lazio auch Chevalier
Bucht*
auf den Nordseite von Praslin
***** optisch Postkartenidylle *****.
nautisch sehr windabhaengig. Bei Sued oder oestlichen Winden
liegt man hier perfekt. Man kann ca. 150 Meter vor dem Strand
ankern. Je nach Wetter ist das Liegen hier mehr oder weniger
empfehlensert. Bei Nordwinden koennen Wind und Welle leider
voll in die Bucht stehen. Sonnen druchflutet das hier kristallklare
Wasser um helle taenzelnde Muster auf den sandigen Meeresboden
zeichnend. Es gibt kleine Haie von denen uns einer beim abspuelen
geholfen hat. Im Radio lief dazu just in dem Moment "Strangers
in the night", herrlich.
Bonbon Plume Besonderer
Tipp! Fischfreunde kommen hier auf ihre Kosten. Tel.: +248
232136; MoSo 12.3015 Uhr, Abendessen auf Anfrage.
Empfehlenswert aber nicht billig!
Muelltonnen am Parkplatz.
Von der Anse Lazio aus
kann man bei Suedwind -d.h. wenn man sicher liegt- den*Valee
de Mai* per Bus erreichen. Besser aber -siehe oben- von der
Bai St. Anne aus.
Im *Baie Pasquire* darf
nicht geankert werden, daher nur Bojen nutzen.
Chauve souris im Norwesten
auf 3-5 Meter vor Praslin
*Anse Petite Cour* *****
04.18,35 S 55.43,95 E
ist eine phantastische
kleine Bucht hinter einem Feldvorsprung. Wundervolles schnorcheln.
*Anse Volbert* im Nordosten
von Praslin hat einen herrlichen weiten Sandstrand und bietet
viel Platz zum ankern. Man liegt sehr idyllisch am Chauve
Souris Felsen. Zum schnorcheln mit dem Dinghi zum Inselchen
St. Pierre.
*Anse Georgette* im Nordwestzipfel
von Praslin ziert ein wundervoller Sandstrand. Idealer Tagesliegeplatz.
*Curieuse*
ist ein kostenpflichtiger
Marine Park. Die Gebuehr pro Person betraegt 200 Rupien, 15
Euro oder 20 Dollar. "Besuchszeit" ist von 9 bis
17 Uhr und nur in dieser Zeit darf die Insel betreten werden.
Im wesentlichen ist die
Insel Sperrgebiet und anlanden darf man nur am Doctor's House
und in der suedoestlichen
"Baie de la Raie"
****** einer bei Nordwest super sicheren Bucht im SO
der Insel wo sich die Schildkrötenstation der Ranger
befindet. Die Schildkroeten werden fuenf Jahre in der Station
aufgezogen und sind erst dann vor den Ratten sicher die hier
eingeschleppt wurden. Es gibt hier zwei Mooringtonnen. Direkt
an der Rangerstation kann man sich -nach Voranmeldung- begrillen
lassen. Das Grillgut roch verfuehrerisch, leider hatten wir
aber nicht reserviert.
Ein an die Schildkrötenstation
grenzender Mangrovenwald
(Muecken von denen man auf dem Wasser aber nichts merkt!)
mündet unmittelbar in einen Dschungel. Nach einstündiger
Wanderung erreicht man die
*Anse St. Jose* und nach
dem Dschungel wirkt alles Syreal "zu perfekt" vielleicht
. Es ist Toll. Das Doctor's House war ehemals eine Leprastation.
Herlichster Sandstrand. Kein Schutz bei Nordwest. Ansonsten
guter
Ankerplatz. Grillplatz, Toiletten und Duschen. Auch hier gibt
es zwei Mooringtonnen.
Unbedingt das Doctor's
House und die Ruinen der alten Leprastation anschauen! Da
dort Menschen wohnen bitte mit der noetigen Zurueckhaltung!
*Tormpeuse Rocks*
Felsen - schoenes Schnorcheln.
*St. Piere Island*****
(Felsen)*
In den Gebühren die
man fuer Curieuse gezahlt hat ist auch der Besuch der Miniinsel
*St. Pierre* mit dem sie umgebendem Riff enthalten. Hier kann
man nach Herzenslust schnorcheln. Die Insel befindet sich
nördlich von Praslin in der Baie Curieuse. Photomagnet
pur, hier kommt die Digitale an die Speichergrenze. Auch die
Unterwasserwelt hier ist BUNT. Die Korallen sind auf der Suedseite
leider in einem schlechten Zustand. Das vorgelagerte kleine
Inselchen sollte man mit dem Schlauchboot machen. Ideales
ankern auf 3-5 Meter und gutem Grund. Viele tolle Fische.
Es ist einfach genialst hoch 3.
*Cousin* ****
Sehr, sehr malerisch! Das
Naturreservart kostet Eintritt und man wird mit Booten abgeholt.
Eigenes Anlanden ist bei Brandung nicht moeglich und ultragefaehrlich.
Auch hier gibt es Riesenschildkroeten. Es offenbart sich eine
phantastische Vogelwelt. Mann sollte moeglichst schon sehr
frueh einlaufen um etwas vom Tag zu haben. MÜCKENSCHUTZ
mitnehmen, ein Ausflug lohnt sich sehr! Man sollte hier nicht
ueber Nacht ankern da es sehr ungemuetlich werden kann!!!
*La Digue*
Viertgroesste und vielleicht
eine der schoensten Inseln der Seychellen. Jedenfalls die
Photoinsel schlechthin. Die Haeuser mit Palmwedeln gedeckte,
Bilderbuchsandstrände und schick gerundete Felsen wie
von einer fernen Welt in den strahlen weissen Sand gestreut.
Verwunschen idyllisches Paradies, was will die Seele mehr.
Auf La Digue ist die "La Digue Island Lodge", das
beste Ressort. Bei akzeptablen Preisen wird hier auch Yachties
Lunch auf der Aussichtsterrasse am Swimmingpool angeboten.
Ein Zimmer waere da mit Preisen um die 550 Euro pro Nacht
mit Halbpension recht happig.
Direkt an der Nordspitze von La Digue, mit Blick auf Felicite
und die Sister Inseln kann man sich im Restaurant Patatran
Village ein Abendessen gönnen. Der besondere zusaetzliche
optische Genuss ist nur im hellen gegeben, der Blick ist phantastisch.Der
Taxiservice vom und zum Hafen ist kostenlos. Riesenschildkroeten.
*La passe Nordwesthafen*
(NW) - Nicht ideal fuer tiefgehende Yachten, fuer Kats Reicht
die Tiefe und auch der 40Fuss Mono unserer Flottille hat einen
Platz gefunden. Gearbeitet wird mit einer sehr langen Landleine!
(Bereitlegen). Die Einfahrt ist betont. Wasser fuer die Yacht
gibt es nicht. Man liegt alternativ aussen auf Reede. Landschaftlich
sehr toll. Man sollte eine Fahrradtour machen.
Wertsachen mitnehmen und Yachten verschliessen. Ein Fenster
ist nur verriegelt wenn die roten Sperrhebel umgelegt sind.
Nicht jedem Mitsegler ist das bewusst. Am Wochenende kann
es hier recht laut werden da die Disko bis Morgens um 7 alles
gibt um auch den Hafen zu beschallen.
*Anse de la Reunion* (W-Seite) Auch von Reunion aus kann
man Fahrraeder mieten. Das Restaurant "Pecheur"
ist sehr empfehlenswert und auch abends geoeffnet.
Die *Anse Source d'Argent*
(W-Seite) auf La Digue ist
einfach wunderbar. Ein wahres open Air Photostudio. Es gibt
wohl -falls man sich Traut vor dem Riff zu ankern- eine Passage
die zumindest bei Hochwasser mit dem Dingi zu schaffen ist.
Wegen der Riffe und weil nach Nordwest offen ist es die sichere
Variante die Bucht bei einem Tagesausflug mit dem Fahrrad
zu besuchen. Das kostet allerdings 10 Euro "Eintritt"
pro Person was ich persoenlich preislich recht frech fand!(Mag
aber daran gelegen haben das es ein Regentag war und da macht
es halt ohnehin nicht so viel Sinn.) Man sollte -wenn man
die 10 Euro investiert- unbedingt Schnorchel und Brille mitnehmen
da man hier wundervoll und ruhig auf Fischschau gehen kann,
was sich besonders bei Hochwasser anbietet.
*l Union Estate* suedlich
von La Passe ist ebenfalls ein huebsches
Ausflugsziel. Hier kann eine alte Kokosplantage sowie der
Anbau von Vanille besichtigt werden.
Suedostflanke
phantastisch - schoenste
Sandstraende mit sehr gutem Ankergrund. Es kann auch hier
sehr starke Duenung haben. Starke Stroemung!
*Grand Anse* - (SO Seite)
Phantastisch jedoch mit meterhohen Wellen nicht immer leicht
anzulanden. Das Restaurant "Koko" war eines der
schlechtesten "Restaurants" unseres Seychellenurlaubes.
Zudem gab es nur ein teures Buffet ;-). Die Grande Anse ist
zum uebernachten bei NW-Wind geeignet. Sicherer ist aber die
Cocobucht.
*Anse Cocos* (O La Digue) Einsamer Strand an der Ostküste
von La Digue vor dem man oft alleine liegt und der nur sehr
schwer von Land aus zu erreichen ist , dichter Regenwald.
Bei Südostpassat ziemlich unruhig (offen nach SO), sonst
ruhiges liegen.
*Ile aux Coco*
eine Mini Insel Nordoestlich
von La Digue mit einem Riff rundherum. Perfekt zum Schnorcheln.
Nur zum Zwichenstopp. Parkaufseher kassieren -auch hier- eine
Kopfpauschale. Wenn man nett fragt soll auch schon mal ein
Verweilen ueber Nacht moeglich sein. Die Ranger sind sehr
nett und freuen sich wenn man ihnen ein kuehles Getraenk anbietet,
normal. Mooringtonnen gibt es leider nicht mehr. Schnorcheln
moeglichst bei hohem Wasser. Schoene Fische.
In der Petit Anse kann man uebernachten was auf der Iles Cocos
offiziell verboten ist. Alternativ kann man auch im Hafen
von La Passe uebernachten.
Unter "Point na Flore" starke
Brandung.
*Ile Denis*
im Norden von La Digue
ist wie auch Bird Island eine Privatinsel. Auch hier muss
also eine "Landing fee" entrichtet werden. Am besten
ist es auf Kanal 16 um Erlaubnis zu ersuchen. Falls vorhanden
ist es geschickt auf franzoesisch zu funken. Die Eigentuemer
der Insel sind Franzosen. Die Insel
sollte nur bei gutem Wetter angelaufen werden da die Ankerplaetze
sehr ungeschuetzt sind. Da die Straende traumhaft sind und
man eine schoene Strecke segeln kann ist es einen Versuch
wert. So zu disponieren dass man im Notfall im Hellen wieder
zurueck kann ist schlau, falls es mal nicht klappt mit dem
ankern.
*Felicite*
Die Nordspitze ist sehr sehr schoen und ideal zum schnorcheln.
Teils Naturschutzgebiet, man darf allerdings schnorcheln und
es gibt Mooringtonnen.
Da es eine Privatinsel ist sollte man wohl nicht anlanden.
Nur bei ruhigem Wetter zum schnorcheln geeignet.
*Grand Scoeur * ****
Nordoestlich von La Digue
sollte man gesehen haben! Landgang kostet pro Person. Typische
Seychellenlandschaft mit den charakteristischen Felsformationen.
Sehr starke Brandung! Nicht mit dem Aussenborder anlanden,
das Schlauchboot kann sich ueberschlagen.
Grand Scoeur besteht im Grunde aus zwei kleinen, durch eine
Kokosnussplantage miteinander verbundenen Hügeln. Übernachten
in La Digue
Am Albatros Felsen in der
Naehe der Anse Sans Nom kann man sehr schoen schnorcheln.
Ave Maria Rocks - Starke
Stroemung und es soll Haie geben.
*Fregate*
Ist eine Privatinsel und
ab Mahe mit dem Hubschrauber zu erreichen. Naturschutzinsel
und Vogelparadies. Es gibt sogar ein Gespenst in Form einer
kopflosen Frau auf Fregat, so sagt man. Noch schwerer als
diese spezielle Kopflose Frau zu sichten ist es den Piratenschatz
des "La Buse" zufinden. Aber gibt es in einem solchen
Paradies nicht wichtigeres als "kopflose Frauen"
und Piratenschaetze ;-)
Ankernde Yachten werden
grundsaetzlich geduldet, vermutlich weil der deutsche Eigentuemer
der Insel selbst begeisterter Segler ist und eine Rennyacht
sowie eine private Segelyacht sein Eigen nennt ;-) Rennyacht,
Privatyacht und Insel zeugen jedenfalls von viel Geschmack!
Respekt!
Grand Anse und Petit Grande
Anse sind meines Erachtens kaum ankerbar ohne dabei Korallen
zu zerstoeren. VORSICHT.
Anse du Parc ist recht
eng und nur bei NW-Wind machbar.
Die Marina ist privat und
NICHT fuer Gastlieger!
*Anse Victoran* ******
Fuer mich ein der schoensten
Buchten ueberhaupt! Ueberaus sehr phantastisch. Bitte UNBEDINGT
mit Abstand zu den Korallen auf Sand ankern. Wer zu nah am
Strand ankert zerstoert die empfindlichen Korallen!
*Silhouette*
An der Nordspitze Mahés
liegt die drittgrößte Insel der Seychellen, Silhouette.
Tropischer Wald wie er schoener kaum sein kann.
Nach Bird Island sind es 44 Seemeilen von hier.
Der Osthafen "ist nicht so dolle", sagt Horn. Steinig,
wohl im Osten gutes Schnorcheln. Man kann vor den zwei Wellenbrechern
im Port de la Passe ankern und mit dem Schlauchboot anlanden.
Am Kopf der Wellenbrecher hat es unter einem Meter Tiefe.
Man ankert in der Naehe der Riffzufahrt. Wir haben es nicht
getestet.
In der Anse Lascars haben
wir bei NW-Wind ganz gut gelegen und von dort ist der
Sprung nach Bird Island (44 Seemeilen)
gut zu machen wenn man frueh aufbricht und der Wind mitspielt.
*Anse Mondon* im Norden
von Silhouette ist die zweite moegliche Bucht die -nunmehr
bei SO-Wind- zwei bis drei Yachten Platz bietet. Es gibt
hier einen phantastischen Sonnenuntergang.
Man sollte sich bei
Vercharterer erkundigen in wie weit schon in Victoria ein
"Permit" besorgt werden muss wenn man auf Silhouette
anlanden moechte.
*Ile du nord*
Fuer die Ile Du Nord ist
kein "Permit" notwendig aber es ist eine Landingfee
zu entrichten. .
*****
Direkt im Sueden der Insel gibt es einen kleinen Sandstrand
in bizarrer Umgebung. An der Ostkueste gibt es eine Bucht
mit huebschen Palmen.
Nordbucht mit wenig Strand.
Langer Sandstrand im Suedwesten. Schoen aber fuer Seychellenverhaeltnisse
nix besonderes.
Pointe Zanguilles ist eine
lauschige Ankerbucht mit weissem Sandstrand.
*Aride*
Extremer Schwell kann das
ankern unmoeglich machen. Ausfluege nach Aride sind mit 80
Euro ab Mahe per Boot zu machen und damit erheblich guenstiger
als Bird Island.
*Bird Island*
ist eine Koralleninsel
mit entsprechend phantastisch weissen Sandstraenden. Gefuehlte
Hunderttausend Voegel bevoelkern -je nach Jahreszeit- dieses
Paradies. Die Fregattevoegel sind ab Mai vor Ort und es versammlen
sich ueberdies bis zu 100.000 Russseeschwalben auf der Insel.
Ganz im Norden der Seychellen gelegen ist es einer der sehr
weiten Schlaege dort hoch.
Aktuell ueberpruefen konnten
wir folgende Info, es stimmte alles:
"Ich hab mich kundig gemacht und ihr könnt problemlos
anlanden, gegen 40 € pro Person. Essen pro Person: Lunch
20 €, Dinner 25 € (in Buffetform)." Wer an
Bord bleibt zahlt nicht! Alles strikt nur gegen telefonische Voranmeldung zusaetzlich.
Beachtet aber, dass in der Gegend um Bird kein Handyempfang
möglich ist! D.h. schnell mal am Vormittag anrufen dass
ihr zum Abendessen kommt geht wohl nicht. Ausser ihr habt
Satellitentelefon."
Vor Ort sollte zuerst der
Skipper anlanden und direkt zum Empfang gehen um die Crew
anzumelden. Ueber Funk ist oft nichts zu machen da das Funkgeraet
des Resort -warum auch immer- meist nicht engeschaltet ist.
"Mama?! ... nicht Mama?!",
noch flusig der Kleine!
Wir hatten wegen der Piratendebatte
2010 ueberlegt ob wir ueberhaupt so weit in den Norden der
Seychellen segeln sollten und letztlich einstimmig
entschieden Bird Island anzulaufen. Etwas aergerlich fand
ich dass eine unserer Flottillenyachten dort ueber nacht das
Ankerlicht gesetzt hatte das ja ueber Seemeilen hinweg zu
sehen war. Dennoch haben wir keine Piraten angelockt ;-) Aber
so was muss ja nicht sein, zumal wir direkt vor dem Riff lagen
und die Sicht auch in der Nacht sehr sehr gut war.
Nach wie vor erachte ich die Inneren Seychellen -zu denen
auch Bird gehoert- fuer absolut sicher. An Land ohnehin aber
auch fuer Segelyachten die Bird anlaufen. Die Kuestenwache
der Seychellen hat -so wurde uns glaubwuerdig versichert-
alles im Griff in den inneren Seychellen. Das Risiko schlechter
Presse ist einfach so hoch dass die Seychellen alles machen
wuerden um Piraten fernzuhalten.
Wir waren jedenfalls sehr gluecklich Bird Island gesehen zu
haben und fuehlten uns sicher!
Wer nicht mit der Segelyacht
unterwegs ist, man erreicht die umliegen Inseln z.B. auch
mit dem Flugzeug, oder teils per Faehre. Wer einen Ausflug
nach Bird Island machen moechte bucht dies am besten im Internet
bei Max mitsamt Flug. Alternativ gibt es auf Mahe ein spezielles
Bird Island Office in der Naehe des Tourismusbueros, bei Max
ist es aber guenstiger ;-). Das Flugzeug verkehrt taeglich
und man kann zwanglos auch nur eine Uebernachtung buchen.
Das Gepaeck ist auf 10kg begrenzt! Wir ware mit einem Tag
aufenthalt sehr zufrieden und konnten die ganze Insel besichtigen,
mehr Tage lassen sich am Strand aber sicher auch sehr sehr
gut "aushalten".
Seychellen allgemein
Es
gab frueher in den Seychellen eine Art Kurtaxe die vor der
Abreise in einer Bank zu entrichten war und ohne die eine
Ausreise nicht moeglich war. Dies ist -auch wenn es noch haeufig
im Internet anders steht- nicht mehr der Fall.
Bei der Einreise erhaelt man einen Abschnitt des Fragebogens
den man im Flieger ausfuellt. Diesen Zettel sollte man nicht
verlieren, weil man sonst bei der Abfertigung mehr Arbeit
fuer die Grenzer bedeutet. Raus kommt man aber immer ... leider
.... ;-)
Wer
einen Mietwagen chartert, achtung: Linksverkehr. Auch der
Mietwagen laesst sich ueber Max buchen. Wir haben unseren
kleinen Flitzer am Yachthafen angeliefert bekommen und konnten
diesen am Flughafen wieder abgeben, praktisch!
Die Geschaefte
oeffnen um 9 und einkaufen ist bis 22 Uhr moeglich. Der groesste
Supermarkt in Victoria (SMB) schliesst -wie auch der Markt-
schon spaet nachmittags. Da die Lebensmittel einer Preisbindung
unterliegen ist es. aber ohnehin egal wo man einkauft.
(Essen Fischen)
Auf den Seychellen
wird vom Papageifisch bis zum Schnapper alles auf den Grill
geworfen was dem Meer zu entreissen ist. Ciguatera scheint
also nur temporaer / lokal ein Thema zu sein. Wir haben davon
nichts mitbekommen vor Ort haben aber auch fast nur Thunfische
gefangen. (Details zur Ciguatera finden sich unter Ciguatera.de)
Die kreolische
Kueche ist mehr als genial. Fangfrischer Fisch und die entsprechenden
gekonnt eingesetzten Gewuerze - lecker. Unter Verwendung frischer
Kokosnuss, Tamarindensaft, einem Hauch frischem Ingwer und
Zwiebeln zaubert sich leicht ein exotisches Traumessen.
Als kleinen Snack unterwegs gibt es mit Fisch, Gefluegel,
Rind oder
vegetarisch gefuellte Teigtaschen (Samosa) Die Fuellungsbasis
besteht aus Kartoffel, Zwiebeln und Gemuese gewuerzt mit Kumin,
Kurkuma, Ingwer und vielem mehr)
"Tec-Tec"
Suppe aus kleinen Muscheln sollte man sich in einem guten
Restaurant als Vorspeise goennen.
Wer Fruechte liebt kommt ebenfalls aus seine Kosten. Guaven,
Mangos, Minibananen, Papayas und vieles auch in Europa vollkommen
unbekanntes versuessen einem zusaetzlich den Aufenthalt. Falls
man eine "Zatfrucht" ergattern kann lutscht man
das Fruchfleisch von den Kernen ab. Geschmacklich liegt das
Ganze dann irgendwo zwischen Banane und Zitrone. Ich finde
die Dinger koestlich erfrischend.
Einzig beim Huehchencurry
sollte man wissen dass die Huehnchen einfach nur komplett
kleingehackt werden und mit Knochen serviert werden. Vielen
von uns gefiel das nicht zumal der Teller voll aber irgendwie
Fleischlos war. ... nur gut dass die Huehner zumindest zuvor
gerupft wurden 3;o)
Unterkunft auf Mahe:
Max -der die Seychellen
kennt wie kaum ein anderer- betreibt eine Agentur und vermittel
ausgesprochen preiswerte Zimmer und Hotels und bei Bedarf
auch den entsprechenden Mietwagen. Bei Max erhaelt man nach
einer geringen Anzahlung einen Voucher der Rest wird vor Ort
bezahlt.
Zur Homepage von Max:
Hotels muessen gesetzlich
in Fremdwaehrung gezahlt werden um das Schwarztauschen einzudaemmen.
Fuer Segler: Bei der Airfrance muss
eine vollautomatische Rettungsweste telefonisch angemeldet
werde. Tel. 01805 830830 UND die wollen Länge und Breite
der Rettungsweste sowie deren Gewicht und das Gewicht der
Patrone. Sportgepaeck kostet 20Euro fuer 20KG, wobei das haeufig
geaendert wird. Tauchen ist Sport, angeln eher nicht, so das
Telefonat. Wer aktuelleres sagen kann bitte
--> Hier
klicken <--
Helicopter Fluege fuer Not- oder Touristische
Fluege lassen sich unter: Tel.373900 oder 244222 buchen.
Wir
freuen uns sehr über Feedback und weitere Infos:
Grund
dieser Seite sind unsere Segelurlaube.
Bei
Interesse, mitsegeln kann im grunde Jeder, auch ohne Segelkenntnisse.
Weitere Infos, einfach auf das Logo klicken.
Als Hafenhandbuch empfehle ich
den hier in Deutschland relativ unbekannten Seychelles
Nautical Pilot (Rechts) der allerdings nur in englischer
Sprache erhaeltlich ist.
Weitere
Information gibt es vorerst
im Forum
in dem wir uns über jeden informativen Beitrag freuen.
MfG Dirk
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